KASE Square Holder K100II + Graduaded ND 0.9 Filter (Wolverine Series): A Review

KASE K100II Square Holder
KASE GNC Graduaded Soft 0.9 Filter
 
Some weeks ago Lu from KASE factory/China contacted me if I would be interested in testing the new KASE filter holder combined with a 150mmx100mm graduaded ND 0.9 filter from the new Wolverine series. I told her that I used the Haida 100×100 filter system until today and that I didn`t join the Lee and Nisi boom yet.
 
It needed 5 days from China to Germany until I hold the holder, filter and different adapters for different lenses in my hands.
 
It is a high end series of a square holder and filters. KASE is still developing new filters for professional claims and I just can write about this new one of the WOLVERINE Series.
 
The square holder is an aluminium based stable system that gives you the best handling on your lense. Combined with the adapters (62mm – 82mm) sits strong on the thread of the lense and it is very easy to change the position of the filter. The construction is strong enough for heavy glas from 100x100mm to 150x100mm.
 
The graduaded soft ND 0.9 filter is a massive glas construction that gives you a maximum of image quality. Colors remain very natural, I see no loose of sharpness and contrasts along the whole image. I saw very slight vignetting but I am sure it was caused by the Haida ND 1.8 that was spined-on the lense for a longer exposure time. All in all the filter is fantastic in handling and optical capacity.
 
The most exiting thing about the WOLVERINE SERIES ist, that KASE guaranteed unbreakable glas. Up to 1,50 meters for 6 to 8 times the filter will not brake. This may be something new within the filter market.
 
Finally, this is a big recommendation for all who are looking for professional camera equipment. The square holder and filters are optimized for big lenses on DSLR and bigger mirrorless systems. I tested the holder on my Fujinon XF 16-55 f/2.8 LM WR lense with a diameter of 77mm. This lense is one of the biggest for the Fuji X system.
 
For further informations feel free to contact me: thorns@hotmail.de

 

Sleeklens Presets & Brushes

Sleeklens Presets

Review SLEEKLENS workflow presets

Some days ago Jane Grates from sleeklens ask me to write something about their Photoshop/Lightroom presets.

I usually don`t work with presets and such brushes but she told me it would be interesting for everyone to bring something new into the images and of course when you haven`t got enough time it is a fast way to process your images.

After I downloaded the installation files (presets/brushes for landscapes in Lightroom) I had to look for help how to install. Sleeklens offers help – the installation of the brushes was something new for me. You can get instructions by youtube videos for windows/mac too.

The results are very interesting and really good. You`ll get a big variety of different presets and simulations for colorful images as well as for monochrome works. Presets are playing with saturation, sharpness, highlights and shadows and of course you can individualize all settings. Depending on the presets you can get very fast a good clarity of the image and learn a lot about the possibilities of Lightroom in general.

There are presets for many different kinds of photography – landscape, nightshots, wedding/portrait, HDR effects and a spcial package for black and white photography.

The prices for the packages are very fair and I strongly recommend you to check them out.

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Review: Fuji XT20

02 XT20Keine anderthalb Jahre ist es her, dass meine Begeisterung für das Fuji X System geweckt wurde. Nach nur einigen Tagen zur Probe entpuppte sich dieser damals noch mehr als Underdog geltende Kamerahersteller als ernsthafte Alternative insbesondere zu den beiden etablierten Firmen mit C und N im Namen. Was mich damals von Beginn an zu begeistern wusste, ist auch heute noch aktuell: Tolle Haptik im Retro Design trifft auf hochwertige Technik und außergewöhnlich hochwertige Objektive. Die Bildergebnisse der mit X Trans – APS-C Sensoren ausgestatteten Modelle hält bei den gehobenen Modellen mit teureren digitalen Kleinbildkameras mit. In Kombination mit Fuji`s XF Objektiven wird am neuen X Trans III eine Auflösung von bis zu 2200 Linienpaaren erreicht und selbst im High ISO Bereich fällt diese Kantenschärfe nur geringfügig ab bei einem unfassbar guten Rauschverhalten. Aber kein Laborgeschwätz an dieser Stelle, am Ende entscheidet das sichtbare Bildergebnis.

Im letzten Jahr sorgten bereits die X Pro II (im Messsucherkamera- Stil) und insbesondere die XT2 für Furore und wirbelten den Kameramarkt ordentlich durcheinander. Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen wie viele Leute mich fragten ob der Umstieg lohne (was immer man darauf antworten soll) aber ich glaube behaupten zu können, dass Fuji den Underdog Status verlassen hat. Und trotz rasant wachsender Verkaufszahlen bleibt Fuji seiner Linie treu – neuere Modelle erhalten echte Verbesserungen und bezeugen, dass Fuji auf die Kritik und Wünsche seiner Kundschaft eingeht. Ein Marketing das auf Kundenzufriedenheit setzt, wird Kunden längerfristig binden. Klasse statt Masse scheint also nicht vom Tisch zu sein.
Nun die Königsfrage – warum „nur“ die XT20 statt der XT2? Ganz einfach, die XT1 nutze ich erst seit knapp 1,5 Jahren und trotz aller Neuerungen und Verbesserungen gab es für mich keinen Grund, dieses hervorragende Modell sofort wieder abzustoßen. Der Preis ist zum Vorgänger in der Neuanschaffung noch einmal etwas gestiegen. Dafür die XT-1 im Preis nun abgerutscht und ist somit noch immer eine Alternative zum Nachfolger – wenn man nicht auf die Neuerungen angewiesen ist.
Zwischen der XT-1 und der XT10 gab es größere Unterschiede als es heute zwischen der XT2 und XT20 der Fall ist. Entscheidend für mich sind der identische Sensor (X Trans III) und die nahezu identische Autofokusleistung. Dies macht die XT20 für mich zum perfekten Backup.

Die XT20

Optisch ist sie vom Vorgängermodell eigentlich kaum zu unterscheiden. Wesentliche Neuerungen gibt es am Body nicht – den Schalter zur Vollautomatik kann man erwähnen – dies zeigt, dass Fuji diese Kamera sowohl an Einsteiger als auch Kenner adressiert. Sie stellt das Bindeglied zwischen kleiner Modellen und der Königsklasse XPro2 und XT2 dar. Allerdings offeriert sie alle technischen Möglichkeiten, die man als passionierter Fotograf benötigt. Sie ist im Gegensatz zu den großen Schwestern nicht abgedichtet aber hier sollte sich jeder vor Kauf fragen, ob seine fotografischen Ausflüge das notwendig machen. Einen zweiten Kartenslot findet man auch nicht und es wird auch keinen Power Gripp geben, welcher die XT2 in höhere Sphären der Fotografie hebt – Seriengeschwindigkeit, EVF Leistung, AF Geschwindigkeit. Bei meinen ersten Tests bzgl. Fokussiergeschwindigkeit kann ich nur bestätigen, was erste Tests bereits betonten – die XT20 stellt auch so unglaublich schnell scharf. Ich hatte in Kombination mit dem XF 23mm 1.4 im schummrigen Raum kreuz und quer geknipst und der AF saß immer, schnell und treffsicher.
Der neue Sensor löst nun mit 24 MP auf und legt somit um 50 Prozent Auflösung zu. Mir genügen auch nach wie vor die 16 MP an der XT1 aber man kann nur spekulieren ob Fuji freiwillig auf 24MP upgedatet hat oder verfreiwilligt wurde durch Sony. Die hatten ja den Bau des 16 MP X Trans II aufgekündigt was unter anderem das vorzeitige Aus für die Edelkompakte X70 bedeutete, die vielleicht gerade mal ein knappes Jahr am Markt war.
Die ersten Bildergebnisse sprechen eine deutliche Sprache – gestochen scharf, Fuji-typische natürliche Farben und bis ISO6400 ist Bildrauschen überhaupt kein Thema. Trotz höherer Auflösung kann der XTrans III Sensor mit noch besserem Rauschverhalten glänzen als dessen Vorgänger in meiner XT1 und das war bereits sehr gut. Ich würde sagen, dass ISO6400 des X Trans III etwa ISO3200 am X Trans II entspricht. Das ist Höchstleistung. Wichtig für Leute, die schnelle Auslösezeiten auch bei schlechtem Licht benötigen. Auch ISO12800 bringt noch brauchbare Ergebnisse aber ich bin diesbezüglich konservativ, in aller Regel ist für mich bei ISO 1600 in der Praxis Schluss, weil ich mehr nicht benötige – dann doch lieber eine 1.4 Lichtstärke wie das 16mm oder 23mm wenn es um Low Light, Polarlichter oder die Milchstraße geht. Nichtsdestotrotz eine mehr als nur beachtliche Leistung, was ein Sensor in dieser Größe kann.

Die für mich wichtigste Neuerung des Sensors besteht in der Anzahl Autofokuspunkte. Fuji hat diese Zahl auf 91 erhöht, welche etwa 60 % des Messfeldes ausmachen und auf Kontrasterkennung basieren. Hinzuschalten lassen sich 234 Fokuspunkte, die auf Phasenerkennung setzen und das Messfeld (ergo Bild) um noch einmal ca. 40 % (also Bildes) erweitern. Die Phasenerkennung ist langsamer als die Kontrastmessung aber im Ganzen wird die AF Leistung unglaublich gesteigert – sowohl in Treffgenauigkeit und Geschwindigkeit.

In Summe sind es also 325 Fokuspunkte.

Dies macht die XT20 in Kombination mit lichtstarken XF Objektiven zu einem sehr zuverlässigen Werkzeug für alle denkbaren Lichtbedingungen. Die XT2 ist noch weiter optimiert aber für meine Ansprüche leistet die XT20 mehr als ausreichend. Wie auch bei den Vorgängern kann man an XT20 nebst Komplettmessung selektiv Fokuspunkte setzen oder Fokuspunkte bündeln. Im Gegensatz zur XT-2 besitzt die XT20 keinen Mini Joystick sondern das altbewährte Steuerkreuz, was mich persönlich aber schon an der XT-1 nicht störte.
Die XT20 besitzt einen Blitzfuss wie auch einen kleinen Aufklappblitz, dessen Leistung dürfte allerdings nicht erwähnenswert sein. Soweit ich weiß waren die Blitzeigenschaften und Möglichkeiten an der XT10 und XT1 bescheiden, hier hat Fuji nach eigenen Angaben aber ordentlich nachgerüstet.

Der „Wehmutstropfen“ – nach aller Lobdudelei nun ein kleines Manko, das ich aber bewusst in Kauf genommen habe: Der elektronische Sucher. Wer die XT1 oder XT2 kennt, wird dieses große Fenster lieben. 100 % Bildabdeckung bietet auch die XT20 aber nur mit 0,62facher Vergrößerung – das wirkt im Vergleich zu den großen Schwestern etwas klein. Es ist eher eine Frage der Gewöhnung aber gerade Leute die von ihren DSLRs große Sucher kennen, dürften damit ein Problem haben und müssten zwangsläufig auf die größeren Modelle ausweichen. An sich aber ist auch dieser Sucher scharf, kein Flimmern und Stocken auch bei schnellen Kameraschwenks. Die XT2 bietet hier noch deutliche bessere Leistung insbesondere mit dem Power Gripp aber die XT20 muss sich diesbezüglich nicht verstecken.

Die XT20 bietet eine Belichtungskorrektur von +/- 3 Stufen wie die XT10 – das Novum ist, dass man auf +/- 5 Stufen zurückgreifen kann, wenn man das Drehrad rechts auf „C“ stellt und mit dem Wählrad auf der Frontseite der Kamera arbeitet. 5 Stufen ist ordentlich und sollte den meisten Ansprüchen genügen. Der Dynamikumfang der X Trans Sensoren ist bekanntlich recht hoch und lässt sich auch an der XT20 über ISO400 auf 200% und abISO800 auf 400% steigern. Ich empfehle zwar den Boost auf 200% zu reduzieren aber bei extremen Licht-Schattenkontrasten kann man auch mit geringstem Mehrrauschen hier ordentlich Bildinformationen retten. Die Korrektur von Spitzlichtern und Schatten gehört zu den großen Stärken der Fuji RAWs – eine solche Dynamik kenne ich nur von Sony`s ILCE-7 Reihe : Tiefen rauschfrei aufhellen wie auch Zeichnung aus überbelichteten Passagen wiederherstellen.
Haptisch ist an der XT20 alles etwas kleiner als an der großen Schwester. Allerdings empfinde ich keinen Schalter, kein Drehrad oder Fn Taste zu klein oder unhandlich. Einerseits lassen sich die meisten Felder individualisieren, andererseits kann ich bei einem Body dieser Größe keine überdimensionierten Bedienteile anbringen.
Obendrein kann man das in Teilen neu gestaltete Menü der XT20 personalisieren und einen eigenen Ordner anlegen wo die wichtigsten Funktionen je nach Bedarf abgespeichert werden können. Kompliziertes Wühlen durch endlose Menüpunkte entfällt – auch wenn man sagen muss, dass Fuji eigentlich immer ein für mich logisches Konzept verfolgte – im Vergleich zum beispielsweise unsäglichen Gefunzel im ILCE-7 Menü. Alle essentiellen Einstellungen liegen auf den Drehrädern, am Steuerkreuz und den Fn Tasten. Auto ISO Bereiche lassen sich ebenso festlegen, wenn man in wechselnden Bedingungen der Kamera die passende ISO wegen zB benötigter Belichtungszeit überlassen möchte. Neu ist die Möglichkeit RAW Dateien komprimiert oder unkomprimiert abzuspeichern. Die eingeschränkte 4K Videofunktion übergehe ich an dieser Stelle. Meinetwegen könnte Fuji diese Möglichkeit komplett außen vor lassen. Für mich ist es eine reine Fotokamera und Fuji legt unübersehbar auch den Schwerpunkt darauf. Daher sind Kritiken bzgl. der „dürftigen Videofunktionen“ unnütz, weil sich niemand eine solche Kamera kauft, wenn er mehr als 10min Spaß im Urlaub filmen möchte.

Was heißt das alles:

Mit der XT20 hat Fuji nun das nächste Juwel ins Rennen geschickt. Lohnt der Umstieg von der XT-10? Ja. Tut sie trotz ca. 200 Euro mehr als der Vorgänger bei dessen Neuerscheinung kostete. Ist sie eine abgespeckte XT2? Jain. Das liegt ganz in den Ansprüchen und Aufgaben, welche man mit der Kamera angehen möchte. Die große Preisdifferenz zwischen XT20 und XT2 Body will gut durchdacht sein. Beide Kameras sind ihr Geld wert, daran besteht kein Zweifel. Bei einer Differenz von ca. 800 Euro zwischen beiden Modellen aber gehört ein Abwägen dazu. Für 800 Euro bekommt man ja auch schon wieder ein tolles Fujinon Objektiv, das an einer XT20 einen ebenso guten Job verrichtet wie an der XT2. Natürlich sollte man sich klar darüber sein, dass die XT20 mit manchem Objektiv einen haptischen Einbruch erlebt – ein XF 16-55 2.8 oder XF 50-140 2.8 ohne Batteriefuss an der XT20 sind weniger angenehm, wenn auch nicht unmöglich. Ansonsten aber bildet die XT20 eine perfekte Symbiose aus Größe, Gewicht und Leistung. Festbrennweiten oder kleiner Zooms wie das 18-55 Kit passen perfekt. Für 899 Euro bekommt man hier eine Menge Kamera geboten, die Amateur- wie auch Profiansprüche bedienen kann. Technisch und haptisch ist sie in ihrer Klasse meines Erachtens bisher unerreicht und vereint die positiven Seiten des Vorgängers mit geforderten Neuerungen/Verbesserungen. Die XT20 ist näher an der XT2 zum fast halben Preis wie damals die XT10 an der XT-1. Für mich eine der Kameras des Jahres.

Nun gilt es abzuwarten wie die Strategie von Fuji weiter verläuft. In Planung stehen laut Gerüchteküche ein XF 33mm f/1, ein neues Macro (90mm, 120mm?), ein 200mm f/2 Tele und besonders wichtig ein neues Superweitwinkel Objektiv mit Anfangsbrennweite 8mm (ergo 16mm Kleinbild). Das GFX Mittelformatsystem erhitzt derzeit die Gemüter wegen seiner Qualität und als wäre es nicht genug, wird bereits die beste oder teuerste (oder beides) Kamera mit X Tans Sensor angekündigt. Man darf also gespannt sein.

 

Erfahrungsbericht Saal Digital Wandbild

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Zum zweiten Mal durfte ich an einem Produkttest für Saal Digital Fotodrucke teilnehmen. Nachden ich im vergangenen Jahr bereits die Saal Digital Software für ein Fotobuch ausgiebig testen durfte
und rundum begeistert vom fertigen Resultat war, suchte das Unternehmen nun Foto-Enthusiasten für große Prints.

Gesagt getan – letzten Samstag fand ich Zeit für die AUswahl eines Bildes und Vorbereitung in der Software, welche kostenlos auf der Homepage heruntergeladen werden kann. Wie bei anderen Unternehmen auch möglich, bietet Saal Digital diverse Präsentationsformen bzw. Optionen Bilder zu drucken: Hartschaumplatte, Fotoleinwand, Acrylglas wie auch Alu Dibond, Gallery Prints und Bilder gefasst in Schattenfugenrahmen. Vorgefertigte Druckgrößen erleichtern die Gestaltung, natürlich sind auch individuelle Größen und Formate denkbar. Voreinstellungen wie Hoch – oder Querformat und wählt man ebenfalls manuell aus und ergänzt den Typ der Wandaufhängung – je nach Wunsch und Bereitschaft zum Aufpreis. Zusammengefasst ermöglicht Saal Digital konfektionierte wie auch individuelle Bilddrucke, denen nur wenige Grenzen gesetzt sind.

Wichtig zu wissen ist, dass die Software nur mit jpgs ergo komprimierten Bilddaten arbeitet, was sicherlich Consumer friendly ist, hier wünsche ich mir bei Großdrucken aber die Option, druckoptimierte – unkomprimierte Bilder verwenden zu können trotz deutlich höherem Datenvolumen. Für die meisten Zwecke genügen natürlich hochaufgelöste jpgs aber generell sollten hier auch höhere Ansprüche bedient werden. Schließlich nutzt man hochauflösende Sensoren im Kleinbildformat oder auch den Fuji X Trans Sensor nicht, um nachher im Druck Farb – und Detailinformationen zu verlieren. Aber keine Sorge, zum eigentlichen Print komme ich noch.

Nach der Auswahl des Bildes bestehen gleich den Fotobüchern viele Individualisierungsfunktionen inklusive Ebenenbearbeitung, Rahmung, Bildersammlung und Hinzufügen von Texten und Cliparts, auch wenn ich letzteres persönlich überflüssig finde aber die Ansprüche sind natürlich verschiedenen. Die Bearbeitung oder Aufbereitung innerhalb der Software ist einfach zu handhaben und arbeitet zuverlässig, was nicht von jeder Software zu behaupten ist.
Übrigens kann das Bild nach Import noch immer durch externe Fotosoftware bearbeitet und optimiert werden, was den kleinen Workflow unglaublich vereinfacht!

Entschieden habe ich mich für Ein Bild aus den isländischen Westfjorden gedruckt auf Alu Dibond im 75 x 50 cm Format. Das Foto wurde mit der Fuji XT-1 mit dem XF 16-55 2.8 Objektiv geschossen. 16MP Auflösung trafen also auf diese Druckgröße. Kein gigantischer Großdruck aber schon ordentlich. Das Ergebnis: WOW! Die Auflösung ist in dieser Druckgröße ausreichend, selbst geschulte Augen finden keine Verpixelung – weder in den Details der Pflanzen noch im vernebelten Wasser oder am Himmel. Nächstes Kriterium Farbechtheit – das Print zeigt, was ich am heimischen Eizo Monitor sehe. Keine Übersättigung, keine Farbabweichungen und vor allem keine Verluste. Der einzige Zweifel war tatsächlich, dass die 16MP Auflösung und das komprimierte jpg Format die Begeisterung an dem Motiv schmälern könnten. Anders, dem Print sieht man nicht an, dass hier ein Sensor mit vergleichsweise moderater Auflösung im Einsatz war – das Ergebnis hätte mit der A7 mit 24 oder 36 MP nicht anders ausgesehen. Ergo – hervorragende Druckqualität, die ich bei weitem nicht jedem Printunternehmen – insbesondere den sehr günstigen – bescheinigen möchte. Die Qualität des Alu Dibont spricht für sich – sehr robust und vergleichsweise schwer – hier sollte bei der Bildaufhängung nicht am falschen Ende gespart werden.

Nach dem bereits sehr zufrieden stellenden Fotobuch kann ich Saal Digital auch hier eine klare Empfehlung aussprechen. Nicht nur dass Software und Print eine sehr hohe Qualität haben, binnen 3 Tagen (ich hatte Samstag nachmittag bestellt) erhielt ich bereits Lieferung. Die Preise stehen hier für Qualität und wer mit teurem Equipment fotografieren geht, sollte seine Prints auch nicht beim Discounter drucken lassen.

Saal Digital bietet ein umfassend überzeugendes Paket, auf das ich gern wieder zurückgreife.

http://www.saal-digital.de

#saaldigital #review #erfahrungsbericht

Haunted by Waters

Eventually, all things merge into one, and a river runs through it. The river was cut by the world’s great flood and runs over rocks from the basement of time. On some of the rocks are timeless raindrops. Under the rocks are the words, and some of the words are theirs.
I am haunted by waters. (Norman Maclean)
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Island Reisebericht

15 mal Island hin – und zurück

Bald ist es soweit, der Reisebricht über unsere Islandreisen steht in wenigen Wochen vor der Tür. 15 mal hin und zurück müsste inzwischen 16mal lauten doch die Zeit schreitet weiter, was auf Papier steht, bleibt.

Der Kartenvorverkauf hat begonnen: Buchladen am Freiheitsplatz oder via email: thorns@hotmail.de

Donnerstag, 17.11.2016 um 20 Uhr Eintritt 7 Euro. Die Veranstaltung findet in der Remise des Schloss Philipsruhe statt!

Was gibt es: Fotografien aus 7 Jahren Island. Allgemeines zu Island, Anektoden und natürlich viel Bildmaterial.

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Saal Digital Fotobücher

Eine kurze Kritik

Saal Digital Foto Druck

Viele ambitionierte Fotografen kennen das Problem: Nach vielen Fotoreisen und noch mehr Stunden am Computer wünscht man sich hier und da adäquate Prints seiner Arbeiten, damit nicht jedes digitale Bild ein trostloses Dasein auf einer Festplatte führt oder in den endlosen Weiten des Internets verloren geht. Nur wo druckt man am besten seine Bilder?

Anbieter gibt es wie Sand am Meer, meist wird mit Tiefstpreisen geworben und oftmals ist man erst nach Auftragsfreigabe schlauer: Schlechtes Papier, schlechte Farbwiedergabe, schlechte Buchbindung, schlechter Service und viele leidige Werbe-Emails zum Dank. Schnell stellt sich die Frage, ob billige Prints im Verhältnis zu teurer Kameraausstattung stehen. Nein, die Frage stellt sich nicht, wer viel Geld in Ausrüstung steckt und wertvolle Lebenszeit Bildentwicklungsprogrammen opfert, der sollte zum Schluss nicht an den Kosten für gute Bilderausdrucke sparen.

Saal Digital riefen jüngst zum Testen ihrer neuen Software auf, welche kostenlos auf der Homepage zum Download bereit steht. Die Software ist systemübergreifend, Windows- wie Apple Nutzer können sich das Programm auf dem Computer installieren. Gesagt getan, die Installation verlief problemfrei und wenige Minuten später klickte ich mich bereits durch den Angebotskatalog. Auf den ersten Blick gibt es nichts, was andere Fotoanbieter nicht auch im Repertoire hätte: Fotobücher, Fotoabzüge, Kalender in allen Größen und Formen. Doch wie so oft liegt der Unterschied in den Details. Ohne alle positiv aufgefallenen Optionen aufzuzählen zu wollen, hier einige wesentliche Punkte:

  • echtes Fotopapier in matt oder glänzend
  • individuell erstellbares Buchcover, u.a. wattiert
  • individuelle Anpassung aller Parameter im Buch
  • Druck ohne Logo/Barcode

Buch erstellen:

Nun, viele Optionen und viele Techniken machen diese Software recht komplex. Zwar gibt es endlos viele Vorgaben, die dem Benutzer Arbeit abnehmen können, doch der Schwerpunkt liegt bei Saal Digital definitiv in der individuellen Produktgestaltung. Sei es die Auswahl der Bilder, der Zuschnitt, das Einfügen von Texten, die Hintergrundauswahl usw. Zu Beginn wirkt es etwas chaotisch doch wenn man sich ausreichend Zeit nimmt, erschließen sich die Gestaltungsmöglichkeiten und man kann zielbewusst zur Tat schreiten. Für dieses „Probebuch“ habe ich mich entschlossen, durchweg Fotos aus den letzten 7 Jahren zu nehmen – durchweg Island Bilder, welche mit verschiedenen Kameramodellen aufgenommen wurden. Die Auswahl der Bilder verlief einfach und beim Befüllen der leeren Blätter gibt es reichlich Hilfsmittel, die unter anderem verhindern, dass Bildränder ungewollt abgeschnitten werden. Denkbar ist jedes Bildformat, da ich ein Band im Querformat ausgewählt hatte und auf großflächige Bilder setzte, entfielen bei mir Fotos im Hochformat. Die Seitenzahl musste ich erhöhen, um wirklich von allen Reisen etwas aufnehmen zu können, doch dies ist mit der Software kein Problem. Nebenbei wird auch geprüft, ob die Bilder in Größe und Auflösung dem Anspruch des Fotobuchs genügen. Gesagt getan: Ich entschied mich für eine Hochglanzausführung des Buches, wattierter Einband, kein Logo/Barcode und obendrein die anthrazitfarbene Geschenkbox, welche optisch herrlich abschließt und dem Buch zusätzlichen Schutz verleiht. Natürlich sind all diese Optionen kostenpflichtig bzw. muss ein Aufpreis hingenommen werden. Zum Schluss wurden 150 MB Daten schnell auf den Server von Saal Digital geladen und der Auftrag bestätigt. Man kann als registrierter Kunde den Bestellverlauf übrigens jederzeit einsehen, wer also im Kontrolle braucht, ist dort gut aufgehoben.

Das Buch ist da:

Montag Abend sendete ich den Auftrag, Dienstag kam die Versandbestätigung und Mittwoch bereits hielt ich das Paket in den Händen. Fast schon irritiert von der Geschwindigkeit befürchtete ich nun eine böse Überraschung – es ist wie im Restaurant – Essen das binnen 10min an den Tisch wandert, taugt in der Regel nichts. Doch nach dem Auspacken war sofort klar, alle positiven Eindrücke wurden bestätigt: Das Buch ist unglaublich wertig und stabil. Erstklassige Bindung und Fotopapier von sehr hoher Qualität. Man kann eine Seite nicht einmal aus Versehen zerreißen.

Am wichtigsten- die Druckqualität: Kurz und bündig: Vorbildhaft. Keine Farbabweichungen vom Original, satte Farben und auch feinste Details werden hervorragend wiedergegeben. Ich muss dazu sagen, hier Bilder im jpg Format genutzt zu haben, die nicht einmal druckoptimiert waren. Die in der Buchaufbereitung festgelegten Ränder und Schnittkanten sind auch im Ergebnis sichtbar. Bilder gleich ob mit ISO50, 100 oder 3200 und entsprechendem Rauschen wirken satt und brillant. Anders gesagt, wenn die Bilder gedruckt schlecht ausschauen, dann liegt es am Foto und nicht am Druckwerk.

Resümee:

Saal Digital ist ein komplett überzeugender Anbieter. Die Software fordert aufgrund ihrer Komplexität und Möglichkeiten heraus, ist aber für Laien wie ambitionierte Fotografen nutzbar. Die Druckqualität ist erhaben, auf dem Papier erscheint, was man in Auftrag gibt. Für Handyschnappschüsse und Selfie-Knipser ist Saal Digital aufgrund der höheren (aber gerechtfertigten) Preise eher nicht geeignet, ansonsten aber dürften alle Ansprüche von Landschaftsfotografen, People- und Hochzeits Ablichtern und jedem anderen fotografischen Genre klar erfüllt werden.

Von meiner Seite aus eine klare Empfehlung und vielen Dank an das Saal Digital Team!