Was oder wieviel im X Trans Sensor steckt

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Reflections2RAW unbearbeitet: X-T2 + XF 18 – 55 :  ISO200 f/8 18mm 1/1000 Sek
Worte sind Schall und Rauch, man soll Taten sprechen lassen. Daher hier heute mal ein Beispiel für den X-TRans Sensor des Fujifilm Systems.
Wie unschwer zu erkennen ist, waren die Lichtbedingungen an diesem Tag wenig gehaltvoll und ich musste mich aufgrund einer reinen Durchreise mit dem zufrieden geben, was ich vorfand. Bereits das zeitgleich von der Kamera errechnete jpeg war relativ vielversprechend – wesentlich feiner hell/dunkel Abstufungen als diese oben unbearbeitete RAW Datei vermuten lässt, aber mir genügt diese Voransicht, um zu wissen dass in dem kleinen Datenkoloss weit mehr steckt als machner Nerd vermuten mag.
Anhand der Exifs sieht man, dass keinerlei besondere Vorkehrungen getroffen wurden bevor das Bild entstand. Weder Polfilter noch Verlaufsfilter, keine Mehrfachbelichtung oder sonstige Hilfsmittel. Bei solchen Bedingungen hilft nur die digitale Dunkelkammer, um aus diesem eher flau ausschauenden Datenhaufen etwas spannendes zu erzeugen.
Essentiell in der Nachbearbeitung waren folgende Punkte:
1. Wiederherstellung des Himmel
2.  Weißabgleich
3. Korrektur der Kontraste/Mikrokontraste
Bereits in Lightroom konnte durch Einsatz von Verlaufsfiltern  der Himmel weitestgehend wiederhergestellt werden. Klare Tonabstaufungen (Redukton der  Spitzlichter) und Anpassung der Tonwerte führten zu einer deutlich besseren Durchzeichnung. Ähnliche Korrekturen erfolgten an der Bergkette am hinteren Ende des Sees.
In Color Efex Pro habe ich die Kontrastanhebung durch Einsatz eines digitalen Polarisatonsfilters verstärkt und somit deutlich mehr Details im Hintergrund wiederhergstellt. Der Vordergrund wurde aufgehellt um die Licht/Schattenkontraste im Verlauf anzunähern und die Stimmung gleichmäßiger zu bekommen.
Zum Schluss wurde durch lokale Schärfeanhebung (selektiver Scharfzeichner in PS) die Detailwiedergabe verbessert. Am Ende steht das fertige Bild, das sichtbar bessere Qualität besitzt als das Ausgangsmaterial.
Die Stimmung ist nun deutlich dramatischer, ohne das hier künstlich etwas hinzugefügt wurde. Erstaunlich ist, wieviel Korrekturpotential in diesem APS-C X – Trans Sensor steckt, was gerade für Freunde des RAW Formats unendlich viele Möglichkeiten beinhaltet. Eine RAW Datei aus dem X Trans Sensor ist verglichen zu Bayer Sensoren fast riesig, sieht man sich das Ergebnis an, verwundert es kaum, denn Information gibt es an Fülle.

Reflections

 

 

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