Impressionen Sächsische Schweiz

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Blick vom Papststein zum Gohrisch

Wie versprochen nun erste Bilder von der letzten Reise in die Sächsische Schweiz, irgendwie ist meine Motivation zur Bildaufbereitung derzeit eher gering. Passend zum Monat bin ich gerade zwischen Jünger`s „In Stahlgewittern“ und anderen Kriegsberichten vertieft.  Obendrein visuelles Trommelfeuer von „Westfront 1918“ über „Johnny got his gun“ zu den bekannteren Klassikern wie „Im Westen nichts Neues“. Daher ist die Bilderauswahl eher gering bis zum heutigen Tag aber ich bin mir sicher, es gibt in den nächsten Wochen noch Nachschub.

 

Sandstein Formationen im Herbst

Wie bereits im Beitrag zuvor erwähnt, war es doch wieder deutlich mehr Wandern als Fotografieren, auch wenn ich das Gefühl hatte, man konnte oftmals fast ohne Nachdenken verschiedene Szenen einfangen. Beim Betrachten Zuhause ist der Eindruck freilich schnell etwas ernüchternder und so mancher Bildausschnitt nur die halbe Miete wert. Dennoch durchzieht nahezu alle Bilder ein thematisch herbstlich stimmungsvoller Faden, was dann doch über das eine oder andere verpfuschte Bild hinwegtröstet. Und wie immer gilt – die besten Bilder sind im Kopf abgespeichert, nicht auf der Speicherkarte.



Irgendwo mittendrin

Wer noch nie dort war, dem empfehle ich, sich nicht auf die Hotspots zu stürzen bzw. dann Uhrzeiten zu wählen, die Zusammentreffen mit den großen Besuchermassen ausschließen. Das heißt, Ort wie die Bastei, der Kuhstall oder Pfaffenstein am Besten extrem früh oder nach 16 Uhr ansteuern. Wenn man wandert, ist das Problem weit weniger präsent, die vielen, großen wie kleineren Wanderweg sorgen durch ihre Weitläufigkeit dafür, dass man sogar zu den Hauptzeiten oftmals recht allein ist. Je anspruchsvoller die Wege/Steige werden, desto mehr kann man absolute Ruhe genießen. 

Bastei Foliage Look

Ebenso empfehle ich ohne KFZ anzureisen. Im 2018 blieb das Auto in Pirna stehen, da ich den Malerweg absolvierte und jetzt Ende Oktober ging es via Bahn nach Bad Schandau. Die lokale Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut (Bahn, Bus, Fähre, Kirnitschtalbahn), dass man im Herzen des Elbtals schlichtweg kein Auto braucht. Außerdem dient es der Entschleunigung in erstklassiker Art und Weise. Und man fühlt sich einfach besser, wenn man sich Zielpunkte erwandert, ersteigt oder manchmal erkämpft. Wer keine Zeit hat, hat kein Leben.

#Daniel Vorkauf #Fujifilm #Reisebericht #Travel #Sächsische Schweiz

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