You can`t get lost if you belong to nowhere

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Island Februar 2019 jpegs (18)

Bewusst auf der Straße fahren, wo sonst niemand fährt und Winterdienst nicht vorgesehen ist.

Aus dem kalten Norden zurück in einen Frühling der sich Mitte Februar zeigt – da erstarrt unsereins regelrecht, schließt sich in der Kammer ein und schwelgt in den Erinnerungen der letzten Woche. Da gab es nicht einmal den Hauch von Frühling. Und schlimm genug, Winter erleben ja nur noch unsere südlichen Nachbarn. Daher kann ich hier nun bereits ein paar erste Bilder zeigen, die nicht älter als 8 Tage sind, manche gerade 48 Stunden alt.
Island Februar 2019 jpegs (19)
Oberhalb der Straße 32 bei extremen Wind. Das sieht man Bildern in aller Regel nicht an,vor allem wenn man Auslösezeiten von 1/950 Sek erzielen kann und das mit der 50-230mm Gurke bei f/9.
Die Hochs und Tiefs hielten sich die Waage, nach 4 Tagen hatte ich mental den Dreh raus und konnte mich auf das Wesentliche konzentrieren statt dauerhaft zu hadern, ob „mein“ Island gar nicht mehr meins ist. Doch, ist und bleibt es.
Island Februar 2019 jpegs (8)
Landleben unweit des Gullfoss. Direkt an der gebuchten Unterkunft. 5 Tage später war die Schneemenge fast 3fach so viel.
Island Februar 2019 jpegs (17)
Genau wegen so etwas fährt man nach Island. Nichts durchdrungen von leichten Strukturen, verlaufend in weiteres Nichts. Wer dort sucht wird nichts finden. Und wenn er/sie sich des NICHTS bewusst ist, ist das ein großartiges Gefühl.
Der Hjálparfoss steht seit Jahren auf der „To do“ Liste und nun war ich 2 mal binnen 3 Tagen dort – einmal in Tiefschnee und beim zweiten Mal in weitaus mehr Schnee, wobei davon auch die Straße betroffen war. Daher war beim zweiten Mal auch niemand mehr anwesend – das waren 6 Personen weniger als am ersten Tag. Beim zweiten Besuch kam ich im dichten Schneefal an und konnte dann binnen 10 Minuten klares Wetter mit Sonnenlicht erleben. Wie heißt es – passt Dir das Wetter auf Island nicht, warte 10 Minuten. Das klappt ab und an. In Deutschland passt mir das Wetter seit Monaten nicht aber das interesiert keinen. 🙂
Die Straße links ist die Ringstraße 1 direkt in den BLAUEN BERGEN bei zapfigen – 13 Grad Sonntag Morgens gegen 9, kurz vor Sonnenaufgang. Bis auf einige Isländer, die dort zum Skifahren vorbeirasten, war alles menschenleer. Die Straße rechts ist die Straße 30 nördlich des Þingvallavatn – Freitag um 12 Uhr ein Horror – Bus an Bus Richtung Þingvellir. Hier habe ich fleissig stempeln müssen aber der Straßenverlauf mit dem Lichteinfall von links war zu verlockend.
Island Februar 2019 jpegs (14)
Der Kerið Explosionskrater. Wer genau schaut, sieht einen Besucher gegenüber – so bekommt man ein Bild von der Größe. Er ist dennoch ein winziger Krater verglichen mit anderen Kalibern auf Island.
Island Februar 2019 jpegs (15)
Kurz vor Sonnenuntergang, nochmals am Kerið, auch hier mit einem Besucher gegenüber. Dank Spikes konnte ich auch zum Kratersee herablaufen. Dort regnete es dann kurz und mir wurde Angst und Bange um das 10-24 an der Kamera – Frost und Regen sind für dieses ungeschütze Objektiv pures Gift.
Und nun die Polarlichter – die Aktivität war sehr hoch von Sonntag bis Freitag, der Wolkenzug allerdings noch aktiver. Letztendlich gab es einmal ein Zeitfenster von etwa 60 Minuten. Alle Bilder wurden mit dem Samyang 12mm f/2 gemacht:
ISO 800 oder 1000 mit immerzu f/2.8 und 8 bis 15 Sekunden Belichtungszeit:

Island Februar 2019 jpegs (1)

Island Februar 2019 jpegs (20)

Island Februar 2019 jpegs (21)

Island Februar 2019 jpegs (6)

Island Februar 2019 jpegs (2)
Momo

Island Februar 2019 jpegs (5)

Island Februar 2019 jpegs (3)

Auf der Buchungsseite wurde der Ort gelobt unter anderem weil er abgelegen ist und es keine Lichtverschmutzung gäbe. Ich weiß nicht, welche Sehschwäche der Schreiberling dieser Worte hatte, aber in 2 Richtungen waren die Lichter vom Boden her enorm und störend. Da es nie ganz wolkenfrei war, wurde dieser Effekt noch stärker. Aber sei es drum – man soll ja auch keinen Bewertungen glauben – mein Denken bestätigte sich erneut. Das Erlebnis unter den Polarlichtern wurde davon nicht geschmälert.
Es wird noch mehr Material folgen, ich möchte dann demnächst meine Erfahrungen mit dem Samyang 12mm nochmals vertiefen, es hat sehr gute Arbeit geleistet.
Auf bald.
#Daniel Vorkauf #Island #Iceland #Fujifilm #Polarlichter #Travel -Samyang # Winter #Landscape

4 Replies to “You can`t get lost if you belong to nowhere”

    1. Zu früh warst Du sicher nicht, zwischen September bis Ende März sind Polarlichter zu sehen – insofern wolkenfrei und austeichend Sonnenaktivität. Auf http://www.vedur.is hast Du neben den Wetterprognosen auch eine Info-Seite für Polarlichtaktivitäten und die Wolkenabdeckung. Ich nutze eine App, die in Echtzeit und standortgenau arbeitet, das Zeitfenster von 60 Minuten war sehr exakt auch der Wechsel von KP 3.0 auf 3.66 kam sehr genau. 😉

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    1. Es gab auch Winter dort, die im Schnitt milder waren als zur gleichen Zeit in Dtl. – Es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung. Und besonders kalte Tage sind besonders klar 😉

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